Sonntag, 25. November 2012

Pandemonium

von Lauren Oliver


Inhalt:
Lena ist in die Wildnis geflohen und musste Alex zurück lassen. Sie vermutet, dass er tot ist, aber trotzdem schließt sie sich dem Widerstand an und kehrt zurück in die Zivilisation um herauszufinden was aus Alex geworden ist.

Meinung:
Die Geschichte wird jeweils abwechselnd in "damals" und "jetzt" von Lena erzählt. Sie erzählt im Präsens, was das ganze umso spannender macht. Sie hat sich ein wenig verändert, seit sie in die Wildnis geflohen ist. Vor allem im "jetzt" merkt man, dass sie versucht ihr altes Ich hinter sich zu lassen. Sie hat sich dem Widerstand angeschlossen und lebt wieder in der Zivilisation. Dort lernt sie Julian kennen, der ein überzeugter Anhänger der Regierung ist.

Im "damals" hat sie noch Schwierigkeiten sich zurecht zu finden und der Verlust von Alex nimmt sie ziemlich mit. Sie wurde von einigen Invaliden gefunden, lebt bei ihnen und erfährt einiges über die Wildnis.

Es kommen viele neue Charaktere hinzu. Wie zum Beispiel die Anführerin Raven, oder die kleine Blue. Raven wird für Lena eine wichtige Ansprechperson und fast so etwas wie eine Schwester oder Mutter.

Leider macht Lena im "jetzt" etwas, mit dem ich absolut unzufrieden bin und ich habe eine leise Ahnung in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickelt und das gefällt mir überhaupt nicht. Aber es ist so geschrieben, dass man es vollkommen nachvollziehen kann warum Lena das macht. Sie ist ein sehr authentischer Charakter und ich konnte mich während dem Lesen wirklich in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Trotzdem gefällt mir die Wendung nicht.

Der Schreibstil ist wie schon im ersten Teil super. Lauren Oliver schafft es mit wenigen Worten unglaublich viel zu erschaffen.

Das Ende hat mir leider - wie schon in Delirium - gar nicht gefallen. Ich hätte das Buch am liebsten gegen die Wand geschmissen. Aber es ist auch ein gutes Zeichen wenn man so in einer Geschichte drin ist, dass man sich so darum kümmert was als nächstes passiert. Also in wirklich gutes Buch, was mich am Ende in Verzweiflung gestürzt hat. Ich hoffe nur Lauren Oliver kennt den Begriff "Happy End."

Bewertung:
Cover: 5/5
Charaktere: 5/5
Idee: 5/5
Stil: 5/5
Ausführung: 4/5


Schlecht
Enttäuschung
Ganz in Ordnung
Gut
super

Kommentare: